Eisenerz lässt tief blicken

Entwicklungskonzepte am Rande des Tagebaus in Eisenerz - AT

Wintersemester 2019/20 – Bachelor Modul Landschaftsarchitektur 6 Bachelorprojekt 7. Semester (7 SWS, 13 ECTS)

Rostrot thront der Erzberg 700 Meter über der Stadt. Seit fast 800 Jahren werden dort Erze abgebaut, und der Mensch hinterlässt eine unübersehbare geologische Spur – ein Zeichen des Anthropozäns. Welche Rolle wird der aufgerissene Erzberg in Zukunft für die Stadt Eisenerz und die Region spielen – faszinierendes Neuland oder ewig klaffende Landschaftswunde? Der Oswaldirücken gilt als das „Tor zum Erzberg“ und ist Zugang zum aktiven Bergbaugebiet. Dieses Teil-Areal ist landschaftsarchitektonisch neu zu gestalten. Die Intervention soll das aktuelle Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt, Industriegeschichte und Alpenidyll treffend thematisieren. Während die Sprengungen im Tagebau noch donnern, soll hier bereits der Auftakt für das zukünftige „Erlebnis Erzberg“ inszeniert werden.

Betreuung

Prof. Dr. sc. Udo Weilacher

M.A. Martin Augenstein
Dipl.-Ing. Jonas Bellingrodt
M.A. Marcello Modica (Projektmanager trAILs)
Bernhard Schöner (Modellwerkstatt)

Termine

Donnerstag       17.10.2019,   Start E42, 13.30 Uhr - 18.00 Uhr

 

Präsentation der Ergebnisse

FREITAG, 31.01.2020
09:00–16:00 Uhr, Raum E42, Emil-Ramann Str. 6, 85354 Freising
Gastkritikerin: Prof. Teresa Galí-Izard, ETH Zürich, Harvard Graduate School, Cambridge, USA